Stoffwechsel

Stoffwechsel

Leben ist definiert als Fließgleichgewicht zwischen Nehmen und Geben. Alles Lebendige nimmt aus seiner Umgebung Stoffe auf und gibt andere Stoffe wieder in die Umwelt ab. Praktisch ist der Stoffwechsel (=Stoffwandel) damit Teil der Definition des Lebendigen.

Zur Vorbereitung der Aufnahme von Stoffen, werden diese im Gastrointestinaltrakt aus der Nahrung gewonnen. Diese Verdauung geschieht in mehreren Schritten und wird ganz wesentlich nicht nur von der Nahrung, sondern vor allem von körpereigenen Drüsen und den Symbionten des Darmes bestimmt. So unterliegt die gesamte Verdauung einer komplizierten hormonalen Steuerung, um die wesentlichen beteiligten Organe synergistisch zusammen arbeiten zu lassen. Fällt ein Organsystem aus der Steuerung heraus oder reagiert beispielsweise nur verzögert, ist das gesamte System gestört.

Weiterführende Artikel:

Gesundheitsthemen » Der Säure-Basen-Haushalt

Gesundheitsthemen » Engiften und Entschlacken

Die Leber

Das wichtigste Organ im Stoffwechsel des Menschen ist seine Leber. Mit ca. 1,5 kg Gewicht und einer Durchblutung von etwa 25% des Herzminutenvolumens ist die Leber der metabolische Motor des Menschen und dient der Versorgung aller Organe.

In der Leber werden die aus dem Darm aufgenommenen Nährstoffe verarbeitet und je nach Bedarf in die Organe und Speichergewebe verteilt sowie Stoffwechselschlacken und Gifte aufbereitet. Darüber hinaus ist die Leber ein Stellglied der Regulation von Säure-Basen-Haushalt und Elektrolythaushalt. Über die Gallensäureproduktion der Leber wird die Verdauung reguliert, die eine optimale Nährstoffaufnahme erst ermöglicht.

Die Membran zwischen Blut und Leber weist einen sehr hohen Porenanteil auf, durch welche sogar Makromoleküle wie Albumin, das in der Leber synthetisiert wird, durchtreten können. Das bedeutet auch, dass die Leberzellen für die meisten Fremdstoffe leicht zugänglich sind. In der Leber werden arterielles und Pfortaderblut über eine riesige Oberfläche an den Hepatozyten vorbei gespült. Je nach räumlicher Lage und enzymatischer Ausstattung werden Sauerstoff, Nahrung, Gifte und Hormone aus dem Blut aufgenommen und entsprechend versorgt. Bevorzugte Reaktionen, wie z. B. die Entgiftung von Ammoniak, finden in den periportalen Hepatozyten statt. Auf diese Weise kann zur Entgiftung auf ein größeres Sauerstoffangebot zurückgegriffen werden. Auch die Glukoneogenese findet in den periportalen Hepatozyten statt, die Glykolyse dagegen in den perivenösen.

Aufgrund ihrer Vielseitigkeit kann die Leber für eine ganzheitliche Therapie auch als das Organ verstanden werden, das die Therapie der Erkrankung unterstützt (Verbesserung des Stoffwechsels/Milieus = Stärkung der Selbstheilungskräfte). Deshalb macht es immer Sinn, die Verdauung, die Sauerstoffversorgung (Atemtechniken) und die Leberdurchblutung zu verbessern (Wärme, Hyperämisierung) und die Toxinbelastung zu verringern (Ammoniakreduktion, Ernährung, Laktatabbau, Verdauung).

 

Latente Azidose

Die latente Übersäuerung

Für jede biologische Reaktion im Körper ist ein optimaler pH-Wert die Grundvoraussetzung schlechthin. Wenn der pH-Wert nicht stimmt, ist die Reaktionsfähigkeit der Zelle, der übergeordneten Organe und damit die des ganzen Menschen behindert. Empfindlichkeiten und Erkrankungen, akute wie auch chronische, sind die logische Konsequenz.

Die Gefahr der Übersäuerung ist so groß, da bei der Energiegewinnung immer Säuren entstehen und in der Nahrung nur wenige Basen enthalten sind. Organische Säuren aus der Nahrung werden, eine optimale Sauerstoffversorgung vorausgesetzt, in der Leber umgesetzt, zu Kohlendioxid abgebaut und ausgeatmet. Anorganische Säuren (Phosphorsäure, Schwefelsäure), die aus Proteinen und Zellkernen stammen, können nur über die Nieren ausgeschieden werden.

Zu einer Übersäuerung kommt es meist unter zwei möglichen Voraussetzungen: Einerseits können mit der Nahrung mehr anorganische Säuren aufgenommen als über die Nieren ausgeschieden werden und andererseits können durch Sauerstoffmangel Säuren entstehen, die, anders als Kohlendioxid, nicht abgeatmet werden.

Diese Säuren senken den pH-Wert und binden Bikarbonat. Eine Substitution des Bikarbonates kann den pH-Wert verbessern, aber die Säuren nicht eliminieren. Einen Reduktion protein- und zellkernreicher Kost (Muskelfleisch) hin zu pflanzlicher Kost und eine Verbesserung der Sauerstoffversorgung sind die einzige kausale Therapie. Wir empfehlen zur Entsäuerung eine Entlastung der Leber um mehr Kapazität zum Abbau organischer Säuren zu erreichen. Parallel mit dem Säureabbau wird zuvor gebundenes Bikarbonat wieder frei, so dass sich eine chronische Bikarbonatsubstitution erübrigt.

Allein über den Abbau organischer Säuren kann die Leber pro Tag etwa die 50fache Menge der Protonen ( H+ -Ionen) abbauen, die über die Nieren ausgeschieden werden können. Damit kommt der Leber im Säure- Basen- Haushalt eine viel bedeutendere Rolle als der Niere zu. Dennoch kann es auch zur Anregung des Stoffwechsels sinnvoll sein, die Nierentätigkeit mit pflanzlichen Arzneimitteln anzuregen (vgl. Kapitel Nieren und Harnwege). Grundsätzlich sollte die Sauerstoffversorgung durch Herz-Kreislauf-Training verbessert werden (u. a. moderater Sport, Sauna, vgl. Kapitel Herz-Kreislauf).

(vgl. Gesundheitsthemen » Säure- Basen- Haushalt)

 

 

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